
Beruhigung
Manche Menschen verbinden den Zahnarztbesuch mit Unruhe, Anspannung oder sogar Angst – das muss nicht so bleiben. Mit einer Beruhigung durch Lachgas schaffen wir eine entspannte, gelöste Stimmung, in der Sie die Behandlung deutlich ruhiger erleben. Sie bleiben dabei wach und ansprechbar, empfinden Geräusche und Berührungen aber als weniger unangenehm und verlieren das typische »mulmige Gefühl«.
Die Mischung aus Sauerstoff und Lachgas wird über eine kleine Nasenmaske eingeatmet und lässt sich sehr genau dosieren. Die Wirkung setzt schnell ein und klingt nach der Behandlung ebenso zügig wieder ab. Da das Verfahren besonders schonend und gut verträglich ist, eignet es sich auch für viele Kinder. So wird aus einer stressigen Situation eine Erfahrung, die Sie oder Ihr Kind deutlich entspannter bewältigen können.
Wie funktioniert eine Beruhigung mit Lachgas?
Sie atmen über eine kleine Nasenmaske ein Sauerstoff-/Lachgas-Gemisch ein. Ziel ist Anxiolyse bzw. minimale Sedierung: Sie sind entspannt, bleiben aber wach.
Bin ich dabei »weg«?
Nein, Lachgas ist keine Narkose. Es wirkt vor allem angstlösend/beruhigend und hat nur eine geringe schmerzstillende Wirkung. Darum wird es bei zahnärztlichen Eingriffen meist mit lokaler Betäubung (und ggf. weiteren Maßnahmen) kombiniert.
Für wen ist Lachgas besonders geeignet?
Typisch ist es für ängstliche, aber kooperative Patient:innen – z. B. wenn schon die Spritze oder die Behandlungssituation Stress auslöst – und für kürzere, gut planbare Eingriffe, bei denen vor allem die Anspannung runter soll.
Wann ist Lachgas eher nicht sinnvoll oder sogar ungeeignet?
Wichtig ist, dass man durch die Nase gut atmen kann, weil die Gabe über eine Nasenmaske läuft – akute Infekte können also ein Ausschlussgrund sein. Je nach Situation können auch z. B. Mittelohren-Belüftungsstörungen, Schlafapnoe, bestimmte schwere psychische Erkrankungen, Vitamin-B12-Mangel/Stoffwechselstörungen oder eine Bleomycin-Chemotherapie dagegensprechen. Das wird vorab in der Anamnese individuell geprüft.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Meist wird Lachgas gut vertragen. Beschrieben sind u. a. Übelkeit/Erbrechen, Schwitzen, Unruhe oder Kopfschmerzen – selten auch unangenehme Träume. Deshalb gibt es häufig Empfehlungen, vor der Behandlung eine Zeit lang nüchtern zu bleiben (z. B. keine feste Nahrung mehrere Stunden, keine Flüssigkeit kurz vorher) und nach dem Eingriff noch kurz überwacht zu werden.
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